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Mein Klassenausflug nach Osnabrück

Mein Klassenausflug nach Osnabrück

Den Klassenausflug nach Osnabrück hatte meine Klasse, die 4a der Johannes-Gutenberg-Schule in Meppen-Nödike, schon lange geplant. Wir wollten ins Museum, ins Planetarium und in den Zoo gehen. Nun war der Tag des Ausflugs endlich da. Es konnte losgehen. Ich durfte das erste Mal zusammen mit den anderen Kindern Bus fahren.

Michael im Zoo Osnabrück. Foto: Pflegeteam Niers

Alles einsteigen bitte

Unterwegs mit dem ÖPNV. Foto: Pflegeteam Niers

Wir treffen uns an der Schule. Dort wartet schon ein Bus. Die Horde Kinder will ihn stürmen, aber ich habe Vorfahrt. Der Busfahrer und das Pflegemonster Klaus tragen mich in den Bus. Und schon rumpeln wir los. Gut, dass mich zwei Pflegekräfte begleiten, denn nach gerade zwei Kilometern Fahrt müssen Ellen und Klaus einen Kanülenwechsel machen. Meine Freundin Paulina sitzt mir gegenüber und macht Faxen. So fahren wir gutgelaunt weiter Richtung Ziel. 

Versteckspiele

Angekommen in Osnabrück drängen wir uns in das Naturkundemuseum. Unsere Lehrerin teilt uns in Gruppen auf und gibt uns Fragebögen. Meine Gruppe hat überhaupt keine Lust dazu und so erkunden wir das Museum auf eigene Faust. Spannend finde ich die Bienen und die Ameisen, besonders aber den Maulwurfgang. Hier verstecken Klaus und ich uns vor Ellen. Nachdem wir das Naturkundemuseum abgegrast haben, gehen wir in das Planetarium.

Unterm Sternenzelt

Die Sonne lacht in Osnabrück. Foto: Pflegeteam Niers

Das Planetarium besteht aus einem riesigen Raum mit einer halbkugelförmigen Leinwand als Decke. Dort wandern die Planeten und Sterne entlang. Mir geht es ziemlich gut. Klaus kippelt meinen Rollstuhl damit ich den Sternenhimmel sehen kann. Nach dem Planetariumsbesuch gehen wir gemeinsam rüber in den Zoo. 

Mit meinem Freund Lenni gehe ich dann erst einmal ins Aquarium. Das ist vielleicht toll! Da sind die unterschiedlichsten Fischarten. Besonders gefallen mir die drei Rochen. Dann gehen wir wieder nach draußen an die frische Luft. Vor dem Aquarium ist so ein Wunschbrunnen. Klaus gibt Lenni und mir zwei Euro, die wir dann in den Brunnen werfen. Doch jetzt ist es wieder Zeit zum Kathetern, was im Nu erledigt ist, da wir uns bereits von zu Hause aus telefonisch um einen geeigneten Raum gekümmert haben.

Knurrende Mägen

Nun meldet sich der Hunger. Langsam marschieren wir zum Eingang, wo wir ein Café vermuten. Auf dem Weg zum Eingang treffen wir auf Frau Bartling, unsere Klassenlehrerin, die uns etwas über den Jaguar erzählt. Im Café angekommen, scheuche ich Klaus erstmal zurück ins Museum. Dort soll er eine preiswerte Tüte Chips erstehen. Was er dann auch brav tut. Für ein zu kurz gekochtes Heißwürstchen ist dann auch noch Platz in meinem Magen! 

Inzwischen ist das Wetter richtig heiß geworden, wir schwitzen wie die Affen! Die Zeit vergeht wie im Flug und wir müssen zum wartenden Bus. Die Rückfahrt zu Schule war etwas langweilig, aber der ganze Ausflug hat mir sehr gefallen. Der arme Klaus musste den schweren Notfallrucksack tragen und stinkt jetzt wie ein Puma. Danke liebe GIP!

Michael, 11 Jahre

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