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Von Traunstein nach Elbflorenz

Von Traunstein nach Elbflorenz

Ein Reisebericht von Anna-Elisabeth Kammerlocher, die eine wichtige Nachricht für uns alle hat: „Leute, geht raus in die Welt!“.

 

Mein mann Leonhard, meine Teamleiterin Ines und ich im Pillwitzer Schlosspark Foto: GIP-Team
Mein mann Leonhard, meine Teamleiterin Ines und ich im Pillwitzer Schlosspark Foto: GIP-Team

Ich berichtete bereits vor einiger Zeit im GIP-Magazin von meinen Weg zum Intensivpflegedienst Pro Vita (vgl. Ausgabe Winter 2011/2012). Nun möchte ich gern von meiner Urlaubsreise nach Sachsen erzählen. Mein Mann Leonhard, meine Teamleiterin Ines und ich verbrachten im August 2012 zehn herrliche Tage in der wundervollen Stadt Dresden und seiner reizvollen Umgebung - ein Urlaub, der uns noch lang in Erinnerung bleiben wird.

 

Am 9. August ging es los. Der Renault Transit, mit einer Hebebühne für meinen Rollstuhl, war vollbepackt, die Pension gebucht und der Sauerstoff verstaut. Als wir in der Dresdner Pension ankamen, wurden wir auf "sächsisch" von Ines' Eltern herzlich empfangen - standesgemäß mit Bockwurst in der Semmel, Radeberger Bier und gutem sächsischen Kuchen. Sogar ein Blumenstrauß stand auf dem Tisch. Alle halfen beim Auspacken und Sortieren und am Abend machten wir es uns dann richtig gemütlich.

 

 

Gondeln zwischen Dresden und Pillnitz

Die wiederaufgebaute Frauenkirche hat Familie Kammerlocher beeindruckt Foto: GIP-Team
Die wiederaufgebaute Frauenkirche hat Familie Kammerlocher beeindruckt Foto: GIP-Team

Am nächsten Tag begannen wir unsere Erkundung der Elbflorenz. Eine Stadtrundfahrt verschaffte uns einen tollen Gesamteindruck. Nach einem Spaziergang rund um die Frauenkirche kehrten wir im Traditionsrestaurant „Dresden 1900“ ein, wo sich alles um alte Straßenbahnen drehte.

 

Am Samstag war Schloss Moritzburg an der Reihe. Eine Spazierfahrt zum Fasanenschlößchen und ein Leuchtturmbesuch gehörten ebenso dazu wie die leckere Thüringer Bratwurst, die wir uns am See schmecken ließen.

 

Zum Wochenausklang besuchten wir Pillnitz. Das Schloss beherbergt mehrere Museen und liegt in einem wunderbar angelegten und gepflegten Park. Die geschwungene Freitreppe reicht direkt bis runter an die Elbe. Zu Zeiten August des Starken legten dort die adligen Herrschaften mit ihren Gondeln an.

 

 

Mit dem Schaufelraddampfer über die Elbe

Freudig erwartet - Besuch der Elefanten im Dresdner Zoo Foto: GIP-Team
Freudig erwartet - Besuch der Elefanten im Dresdner Zoo Foto: GIP-Team

Am darauffolgenden Montag fuhren wir über Meißen zu Ines Eltern. Die hatten zum Kaffee trinken und Grillen eingeladen. Eine Elbfahrt auf dem Schaufelraddampfer „Leipzig“ war da natürlich Pflicht. Bei herrlichem Sonnenschein ging es bis Pillnitz und zurück. Wir wurden amüsant unterhalten und erfuhren viel über die Geschichte Dresdens, die herrlichen Schlösser und Parkanlagen. Der Blick reichte bis in die sächsische Schweiz mit ihrem Elbsandsteingebirge, wohin uns dann der nächste Ausflug führte.

 

Nach der Mittagseinkehr mit Blick auf die „Bastei“ ging es weiter nach Rathen. Dort gibt es eine Freilichtbühne. Hier sahen wir am Abend eine wunderbare Ballettaufführung mit Melodien von Rock bis Strauß. Auch das war ein besonderes Erlebnis.

 

Für den letzten Tag hatte ich mir einen Besuch im Zoo gewünscht. Es war toll nach 30 Jahren endlich wieder Elefanten aus der Nähe betrachten zu können, denn die Dickhäuter mag ich total gern. Aber auch sonst ist der Dresdner Zoo auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

 

Danke an das Team

So ging unser Urlaub zu Ende, der uns jeden Tag mit herrlichem Wetter, abwechslungsreichen Ausflügen und schönen Momenten beglückt hatte. Wir waren jeden Abend völlig erledigt gewesen und hatten den nächsten Tag trotzdem kaum erwarten können. Ines hatte uns in wunderbarer Weise ihre alte Heimat nahe gebracht. Wir können nur jedem eine Reise nach Dresden und Umgebung ans Herz legen.

 

Ganz herzlich bedanken möchten mein Mann und ich uns bei der GIP und Pro Vita für die Zur-Verfügung-Stellung des Autos. Ohne das Auto wäre der Urlaub (auch finanziell gesehen) nicht machbar gewesen.

 

Also Leute, raus mit euch in die Welt, so lange es möglich ist. Mit der Unterstützung und dem Engagement unserer Pflegekräfte geht sooo viel. Manchmal muss man sich einfach trauen oder einen Schubs geben und schafft sich so eine unvergessliche Zeit.

 

Anna-Elisabeth Kammerlocher



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