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28.01.2013

2013: Themenjahr gegen Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen haben 2013 zum Jahr gegen Diskriminierung behinderter und chronisch kranker Menschen ausgerufen. Das Jahr steht unter dem Motto „Selbstbestimmt dabei. Immer.“ Geplant seien bundesweite Veranstaltungen und Aktionen, mit denen auf die verschiedenen Benachteiligungen von behinderten oder chronisch kranken Menschen im Arbeitsleben, in der Bildung oder im Alltag hingewiesen werden solle.

Der Handlungsbedarf sei groß, so ADS-Leiterin Christine Lüders. Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der ADS habe ergeben, dass jeder fünfte Deutsche mit dem Wort „Behinderung“ zugleich „Benachteiligung“ und „Diskriminierung“ assoziiere. Dies wiegt schwer, da die Diskriminierung von behinderten Menschen in Deutschland gesetzlich verboten ist.

Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, geht auf die Hintergründe ein: „Vor allem im Arbeitsleben und im Bereich Bildung werden behinderte Menschen benachteiligt. Ein Grund dafür ist, dass Menschen mit und ohne Behinderung in getrennten Lebenswelten aufwachsen. Das führt zu Berührungsängsten und zu Vorbehalten in Schule und Arbeitswelt.“ Zudem hätten seiner Ansicht nach Menschen mit chronischen Krankheiten oftmals nicht den gleichen Diskriminierungsschutz wie behinderte Menschen.

Gemeinsam fordern sie den Abbau von strukturellen und bürokratischen Barrieren. Damit solle der Zugang von Menschen mit Behinderungen zum allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Für das Themenjahr konnten verschiedene prominente Botschafter gewonnen werden, darunter Katarina Witt, Nina Ruge, Nina Wortmann, Erwin Aljukic, Irene Fischer oder Anna Katharina Schaffelhuber. Zum wissenschaftlichen Koordinator des Themenjahres wurde darüber hinaus der Berliner Universitätsprofessor Ernst von Kardorff berufen.  

 

Auch die GIP unterstützt die Integration von intensivpflegebedürftigen Menschen in Bildung und Arbeitswelt durch Begleitung im Alltag. Gleichzeitig möchten wir durch Teamsponsoring der Berlin Raptors sowie die Beteiligung am bundesweiten Boys Day zeigen, was mit Behinderung möglich ist und Barrieren sowie Vorurteile abbauen. 

Mehr Informationen

Mehr Informationen zum Themenjahr finden Sie unter: www.behindertenbeauftragter.de

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