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Ab in den Urlaub – Tipps zur Vorbereitung einer barrierefreien Reise

Urlaub machen oder einfach mal raus zu kommen ist für nicht-pflegebedürftige Menschen selbstverständlich – sollte es aber auch für pflegebedürftige sein. Jeder hat ein Recht, auf Reisen zu gehen, in Kontakt mit anderen Menschen zu treten, sich zu entspannen und zu erholen.

Barrierefrei ins internationale Ausland. Copyright shutterstock

Besser planen - Schöner reisen

Wenn Intensivpflegebedürftige eine Reise oder ein Ausflug unternehmen wollen, bringt dies allerdings oft einige Hürden mit sich. Neben einem reizvollen Reiseziel müssen Hilfe bei der Mobilität, Fachpflege und gegebenenfalls ein 24h-Bereitschaftsdienst gewährleistet sein – es bedarf also einer sorgfältigen Urlaubsplanung. Der Vorteil: Das Spektrum an barrierefreien Reiseangeboten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. 

Wir haben wichtige Infos für Sie in einem kompakten Ratgeber zusammengestellt. Haben Sie Ergänzungen oder Tipps aufgrund eigener Reiseerfahrungen im In- oder Ausland? Schicken Sie uns Ihre Empfehlungen einfach per E-Mail. Wir freuen uns wie immer auf Ihre Beiträge!

Wichtige Informationen für Ihren barrierefreien Urlaub

Mehr Tipps zum barrierefreien Reisen gibt das folgende Video vom Sozialverband VdK

Fachpflege und 24h-Bereitschaft

Barrierefreier Urlaub auch in den Bergen. Copyright fotolia.com

Bereits bei der Urlaubsplanung sollten Sie eine kompetente und professionelle Pflege während Ihrer Reise sicherstellen. Unsere Pflegekräfte begleiten Sie zu Ihrem Urlaubsort, an dem die Versorgung dann wie in Ihrer Häuslichkeit weitergeführt wird – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. In der Vergangenheit haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Patienten in viele Regionen der Erde begleitet, zum Beispiel nach Florida, Frankreich, Teneriffa oder an die Ostsee. 

 

Wir beraten und unterstützen unsere Patienten bei der Planung und Organisation von Urlaubsreisen und klären alle Fragen sowie organisatorischen Details der bevorstehenden Urlaubsreise, damit auch intensivpflegebedürftige Menschen einen entspannten Urlaub genießen können. Mehr Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier

Mehr Informationen

  • Einen Überblick über barrierefreies Reisen sowie zahlreiche Linkempfehlungen gibt: www.einfach-teilhaben.de
  • Mehr Informationen zu Flugreisen für mobilitätseingschränkte Menschen finden Sie unter anderem auf den Websites von Lufthansa www.lufthansa.com oder AirBerlin www.airberlin.com. Hier finden Sie auch eine Checkliste zur Reisevorbereitung für Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität: www.lufthansa.com/de/de/Checkliste
  • www.reisen-ohne-barrieren.eu ist eine Initiative des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. Hier finden Sie nicht nur barrierefreie Reiseziele in Deutschland, sondern auch in vielen interessanten Urlaubsländern Europas sowie in Übersee.
  • www.handicapnet.com bietet einen länderübergreifenden Reservierungsservice für barrierefreie Unterkünfte und vermittelt Pauschalreisen zu barrierefreien Reisezielen.
  • www.handicaptravel.de/ bietet verschiedene Angebote für barrierefreie Reisen unter anderem auf Hausbooten.

Leserkommentar zu diesem Beitrag:

Zu unserem Reise-Special und insbesondere zum abgebildeten Motiv von St. Bartholomä erreichte uns nette Kritik von einer Mitarbeiterin, die wir an dieser Stelle natürlich gern veröffentlichen möchten:

Die Idee mit den Reiseinfos für unsere Patienten und uns finde ich toll. Nur, so schön das Foto von St. Bartholomä am Königssee auch ist - mit dem E-Rolli kommt man da nicht hin. :( Für alle interessierten Leser habe ich daher mal den Link von der Königsseeschifffahrt reingelegt: http://www.seenschifffahrt.de/koenigssee/ 

 

Wir hatten die Problematik vor gut einer Woche mit einem Feriengast in der Wohngemeinschaft. Manche Fußwege sind mit dem E-Rolli schwer oder gar nicht zu machen, da Steigungen - gerade mit Schotter - immer wieder Regenrinnen aus Holz aufweisen. Die Rinne nur im 90°-Winkel überfahren, der Schotter schiebt beim Bergabfahren. Manche Bergstraße ist auch mit dem Auto - Rolli eingeladen - nicht zu machen. Der Rollstuhl ist so schwer, dass die Leistungsgrenze des Fahrzeugs mehr als erreicht ist (250 kg auf der hinteren Achse).

Nur so unsere kleinen "Nebenbei-Erfahrungen".

Diese Seite finden Sie unter:http://www.gip-intensivpflege.de/ausserklinische-intensivpflege/intensivpflege-news/ab-in-den-urlaub-tipps-zur-vorbereitung-einer-barrierefreien-reise/GIP Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbH 2014