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15.10.2012

Hintergrund: Alltagsbegleitung und Inklusion

Unsere Pflegekräfte begleiten intensivpflegebedürftige und schwerbehinderte Menschen im Alltag, in der Freizeit, in die Schule, bei der Ausbildung und im Beruf. Über verschiedene Beispiele aus unserem Pflegealltag haben wir in letzter Zeit in unserer Serie zum Thema auf der GIP-Facebook-Fanpage berichtet. Aber warum ist diese Begleitung und Förderung so wichtig und welche Ideen und Konzepte stehen in Deutschland und international dahinter?

Ein zentraler Leitgedanke hinter all diesen Maßnahmen ist die Inklusion, also das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention und durch den Grundsatz der gleichberechtigten Teilhabe gefordert wird. Zu deren Umsetzung hat Deutschland einen Nationalen Aktionsplan mit 200 größeren und kleineren Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern wie Bauen und Wohnen, Arbeit und Beschäftigung, Bildung, Mobilität und Frauen gestartet.

Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, stellte anlässlich einer Plenardebatte im Deutschen Bundestag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention das Ziel des Aktionsplans vor: „Unsere Vision … ist die Inklusion. Wir sind auf dem Weg dorthin, dass wir eines Tages in einer Gesellschaft leben, in der es in Geschäften, auf Straßen, in Hotels, in einer Pizzeria, im Fernsehen, bei der Arbeit, in der Straßenbahn, wo immer wir uns bewegen, Menschen mit unterschiedlichen körperlichen, intellektuellen oder mentalen Voraussetzungen gibt, die mit großer Selbstverständlichkeit ohne Trennung miteinander leben, und dass wir das als selbstverständlich erleben. Das ist der große Gedanke der Inklusion der UN-Behindertenrechtskonvention.“

Eine Vision, die durch den Nationalen Aktionsplan in den nächsten 10 Jahren Wirklichkeit werden soll und damit nicht nur den Alltag von aktuell 9,6 Millionen in Deutschland lebenden Menschen mit Behinderung verändern wird, sondern das aller Menschen.

Kampagnenplakat "Nationaler Aktionsplan". Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, www.bmas.de

Mehr Infos

Mehr Informationen zur UN-Behindertenrechtskonvention und zum Nationalen Aktionsplan für Deutschland unter:  http://www.bmas.de/DE/Themen/Schwerpunkte/NAP/inhalt.html 

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