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07.03.2012

Arbeitsgruppe stellt Eckpunkte für neues Pflegeberufegesetz vor

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In zweijähriger Arbeit hat die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Weiterentwicklung der Pflegeberufe“ der zuständigen Ministerien für Gesundheit und Familie Eckpunkte für ein neues Pflegeberufegesetz erarbeitet. Diese wurden jetzt vorgestellt.

 

Die Experten empfehlen, das bislang gültige Altenpflege- sowie das Krankenpflegegesetz durch ein neues Pflegeberufegesetz zu ersetzen. Ziel ist es, die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln und an die Anforderungen einer gestuften und durchlässigen Pflegebildung anzupassen.

 

Dazu gehören nach Ansicht der Arbeitsgruppe vor allem zwei grundlegende Weichenstellungen. Einerseits sollten die Altenpflegeausbildung, die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger sowie die Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zu einer generalistisch ausgerichteten Pflegeausbildung zusammengeführt und als berufliche Ausbildung entsprechend im Pflegeberufegesetz geregelt werden. Anderseits soll eine neue akademische Pflegeausbildung eingeführt und ebenfalls in diesem Gesetz geregelt werden.

 

Für die so geschaffene neue berufliche Ausbildung in der Pflege schlägt die Expertengruppe eine einheitliche Finanzierung vor. Und auch zur möglichen Konkurrenz zwischen den beiden vorgeschlagenen Ausbildungsformen äußert sie sich: „Die Arbeitsgruppe geht davon aus, dass in Deutschland auch zukünftig die – auf Grundlage des mittleren Bildungsabschlusses zugelassenen – dreijährig an den Pflegeschulen ausgebildeten Pflegekräfte die stärkste Säule im Berufsfeld der Pflege bilden müssen.“ Die Experten fügen hinzu: „Der Bedarf an akademisch ausgebildeten Pflegefachkräften wird zunehmen; die vorgesehene Hochschulausbildung muss deshalb – ausgehend von den bisherigen Modellstudiengängen – kontinuierlich auf- und ausgebaut werden.“

 

Letztlich skizzieren die Experten für die Zukunft der Pflegeausbildung folgende Situation: „Beide Ausbildungsgänge sollen nicht in Konkurrenz zueinander stehen. Sie sollen zentrale Bestandteile einer gestuften und durchlässigen Pflegebildung sein.“ Entsprechend müsse die Durchlässigkeit in der Pflegeausbildung nach Ansicht der Arbeitsgruppe auf allen Ebenen verbessert werden. Das bedeute jedoch ebenfalls, dass Fort- und Weiterbildungen, Spezialisierungen und lebenslanges Lernen das Berufsfeld Pflege zukünftig stärker prägen werden.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Interessierte unter: https://www.bibliomed.de/news/-/content/detail/618771 Die vollständigen Eckpunkte des Pflegeberufegesetzes sind über folgenden Link einsehbar: https://www.bibliomed.de/c/document_library/get_file?uuid=8760d4d2-9c69-4651-b949-f2e90f638512&groupId=232125

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