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Intensivpflege-WG Erfurt: Pflegeteam ist dankbar für die schnelle Hilfe der GIP

Intensivpflege-WG Erfurt: Pflegeteam ist dankbar für die schnelle Hilfe der GIP

Zum 1. Oktober 2015 hatte die GIP kurzfristig die intensivpflegerische Versorgung in einer betreuten Wohngemeinschaft in Erfurt übernommen. Nur einige Tage zuvor wurde die GIP hinsichtlich der Betreuung vor Ort um Hilfe gebeten. Der bis dahin versorgende Pflegedienst hatte den Bewohnern gekündigt und sie fürchteten um eine Anschlussversorgung.

Das Pflegeteam der Intensiv-WG Erfurt (Eva, Christin, Anne und Kerstin v.l.n.r.) freut sich über die schnelle Hilfe der GIP und sieht der Zukunft entspannt entgegen. (Foto: GIP)
Das Pflegeteam der Intensiv-WG Erfurt (Eva, Christin, Anne und Kerstin v.l.n.r.) freut sich über die schnelle Hilfe der GIP und sieht der Zukunft entspannt entgegen

16. September 2015: In der GIP-Hauptverwaltung klingelt das Telefon. Hilfesuchend wenden sich Angehörige und Betreuer einer Intensivpflege-WG in Erfurt an uns. Der ihre Lieben versorgende Pflegedienst hätte ihnen zum 31. Oktober gekündigt. Sie wüssten nicht weiter. Auch das vor Ort versorgende Pflegeteam wüsste nicht, wie es weitergehen würde.

Fünf Patienten leben derzeit in der Intensivpflege-WG in Erfurt und haben hier ein gemeinsames Zuhause gefunden. Sollten sie das nun aufgeben? Nicht, wenn es nach uns ginge. Kurzentschlossen machte sich GIP-Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar auf den Weg nach Erfurt, um die WG-Bewohner, deren Angehörige und Pflegekräfte persönlich zu treffen und kennen zu lernen. Es erwartete ihn eine schöne und gepflegte Wohngemeinschaft im Herzen Erfurts. Mittendrin engagierte, aber verunsicherte Patienten, Betreuer und Pflegekräfte.

Eine adäquate Anschlussversorgung wurde schnell sicher gestellt

Eva und Christin im Gespräch (Foto: GIP)
Eva und Christin im Gespräch

Nach einem langen Gespräch stand es für Marcus Carrasco-Thiatmar außer Frage, zu helfen und innerhalb kurzer Zeit die Weiterversorgung der Patienten in der WG sicher zu stellen. Auch den Mitarbeitern vor Ort bot er eine Weiterbeschäftigung durch die GIP an, die gern und dankbar angenommen wurde, sodass einem Starttermin für die Anschlussversorgung durch die GIP sogar schon ab Anfang Oktober nichts mehr im Wege stand.

 

Nunmehr, ein paar Wochen später, hat sich das Leben in der WG normalisiert und es ist Ruhe eingekehrt. Bei einem Besuch wirken die Pflegerinnen Christin, Eva und Anne, aber auch Haushaltshilfe Kerstin entspannt. Der Gedanke an die Unsicherheiten der vergangenen Wochen wühlt sie dennoch nach wie vor auf. „Warum man sich so verhalten hat und den Patienten gekündigt hat, wissen wir bis heute nicht“, berichtet Christin. „Mit uns hat man darüber nicht gesprochen.“ „Du stehst da und weißt nicht, was nächsten Monat ist. Du hast ein Auto zu finanzieren, eine Wohnung und musst etwas zu essen kaufen“, beschreibt Eva die Sorgen, die sie in dieser Situation hatte. „Plötzlich scheinen dein Arbeitsplatz und dein Team in Gefahr, indem du dich eigentlich wohl gefühlt hast“, ergänzt Christin. Neben individuellen Ängsten und Sorgen war allen Mitarbeitern vor Ort eines gemein: Sie wollten in der WG bleiben und weiterhin dort arbeiten, denn sie mögen die Patienten und deren Angehörige. Die Arbeit in der WG sei ein schönes Arbeiten in einer familiären Atmosphäre, beschreibt Gesundheits- und Krankenpflegerin Anne ihre Motivation. „Es ist ein schönes Mittel zwischen Einzelversorgung und der Arbeit in der Klink oder einem Heim.“, ergänzt sie. „Man hat Zeit für den Patienten, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, viel Kontakt zu den Angehörigen und lernt die ganze Familie kennen.“  „Und du hast hier vor Ort eben auch ein Team. Für mich persönlich ein klarer Vorteil“, fügt Christin hinzu.

Mitarbeiter schauen optimistisch in die Zukunft

Pflegekräfte mit WG-Bewohner Jan, der in der WG ein Zuhause gefunden hat (Foto: GIP)
Pflegekräfte mit WG-Bewohner Jan, der in der WG ein Zuhause gefunden hat

Umso schöner für Mitarbeiter und Patienten, dass es die Intensivpflege-WG in Erfurt auch in Zukunft bestehen bleiben wird. „Wir sind wirklich froh, dass das alles so schnell ging und die GIP die Versorgung in der WG übernommen hat. Wir hatten das hier noch nie, dass immer jemand da war und hinter uns stand. Es ist schon jetzt vieles anders – organisierter und strukturierter“, beschreibt Christin die aktuelle Situation. „Man merkt einfach, dass man Rückhalt hat“, fügt Eva hinzu.

 

GIP-Pflegedienstleiter Heiko Jähnert-Scharf freut sich über die offenen und lobenden Worte des Pflegeteams.  „Auch, wenn wir als GIP sicherlich nicht zaubern können, werden wir hier in Zukunft etwas ändern. In Wohngemeinschaften ist es z. B. durchaus möglich, verschiedene Schichtmodelle zu realisieren, da mehrere Schichten parallel laufen. So können wir u.a. `Mutti-Schichten´ einführen, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.“ Dass er für die Mitarbeiter vor Ort immer erreichbar wäre und regelmäßig vor Ort ist, sei für ihn gar keine Frage, sondern selbstverständlich. Er freue sich in jedem Fall auf die weitere Zusammenarbeit mit einem tollen und engagierten Team.

Sie sind examinierte Pflegekraft (m/w) und möchten unser Pflegeteam in der WG Erfurt zukünftig unterstützen? Dann kontaktieren Sie unsere Personalabteilung unter
Tel. 030/232 58 – 888.

Das aktuelle Stellenangebot finden Sie hier: http://www.gip-intensivpflege.de/dein-pflegejob/pflegejobs/pflege-jobportal/pflegejobs-thueringen/99096-erfurt-pflegekraft-wg/

Neben dem aktuellen WG-Neuzuwachs in Erfurt betreut die
GIP acht Wohngemeinschaften in ganz Deutschland, die auf die spezifischen Bedürfnisse von intensivpflegebedürftigen Menschen ausgerichtet sind und in denen mehrere Patientinnen und Patienten ein neues, gemeinsames Zuhause finden. Wohngemeinschaften ermöglichen schwerkranken Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in einem privaten Umfeld – eine Alternative zum Pflegeheim, die von immer mehr pflegebedürftigen Menschen genutzt wird. Der Einzug bzw. die Überleitung ist meist zeitnah möglich und benötigt weniger Vorbereitungszeit als die Überleitung in eine häusliche Versorgung.

 

Sie interessieren sich für einen Platz in einer von uns betreuten Wohngemeinschaft in Berlin, Lübeck, Erfurt, München, Rosenheim oder Traunstein? Dann rufen Sie uns einfach an unter Tel. 030/232 58 - 605. Wir vermitteln Ihnen gern freie Plätze.

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