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Mama bei der GIP: Das Teambaby

Mama bei der GIP: Das Teambaby

Ich bin Doreen, 30 Jahre alt und seit 2005 Mitarbeiterin bei der GIP. Ich kam direkt nach meiner Ausbildung zum Unternehmen, um die individuelle Pflege hautnah am Patienten durchzuführen. Die Fürsorge sowohl für die Patienten als auch für die Familie stehen bei mir immer im Vordergrund. Deshalb war für mich immer klar, mit dem richtigen Mann eine kleine Familie zu gründen, wäre für mich die Vollkommenheit.

Kilian ist das Teambaby. Foto: Doreen Weiß

Start in den Arbeitsalltag

Ein gutes Team: Pflegerin Doreen und Frau Mitzkat. Foto: Doreen Weiß

Ich startete meinen Arbeitsalltag bei Frau Dr. Bärend, die gerade frisch von der GIP aufgenommen worden war. Schnell waren wir beide ein eingespieltes Team und vertrauten uns gegenseitig viel an. Mit der seelischen Unterstützung meiner Klientin machte ich mich auf die Suche nach „dem Richtigen“. Nach einiger Zeit trat Andreas in mein Leben und bald begannen wir über eine gemeinsame Zukunft und Nachwuchs nachzudenken.

Kaum war der Gedanke vollendet, kündigte sich im Sommer 2009 das erste „Teambaby“ an. So nannten Frau Dr. Bärend und mein Team den ungeborenen Zwerg, weil wir uns alle so sehr darauf freuten. Wegen der Mutterschafts-Richtlinien musste ich dann leider ziemlich schnell das Team verlassen. Das war für uns alle schwer, aber die Freude über das „Teambaby“ war größer. Ich bekam die folgenden Vorgehensweisen sofort von der Personalabteilung erklärt. So durfte ich mich im Beschäftigungsverbot zu Hause in Ruhe auf den Familienzuwachs vorbereiten und freuen. Finanziell hatte ich nichts zu befürchten, da mein Gehalt auch im Beschäftigungsverbot weiter bezahlt wurde. Auch der weiter bestehende Kontakt zum Team und der Klientin unterstützte mich in meinem Gedanken, später wieder bei der GIP weiter arbeiten zu wollen.

Elternzeit und Traumhochzeit

Doreen, Kilian und Andreas. Foto: Doreen Weiß

Die Zeit zu Hause zu verbringen war nicht einfach, doch für mich und das ungeborene Kind eine ruhige Vorbereitung auf die bevorstehende Zeit. Ich besuchte verschiedene Kurse unter anderem Yoga – wo ich feststellte, wie gut man sich damit beruhigen kann – auch im Arbeitsleben. Gelegentlich führte ich dem alten Team und Frau Dr. Bärend den wachsenden Bauch bei Besuchen vor.

Die Geburt ging plötzlich ganz schnell und unkompliziert vorüber und schon hielt ich meinen Sohn Kilian in den Armen. Ich beantragte ein Jahr Elternzeit. Das ging alles wie von selbst! Im Sommer 2010 ging ich mit meinem Andreas den Bund für das Leben ein. Zu unserer Traumhochzeit machte sich sogar Frau Dr. Bärend mit einem Mitarbeiter der GIP von Berlin aus bis in den Spreewald auf den Weg. Das freute mich sehr. Es zeigt, dass auch Teile der GIP bzw. Klienten in gewisser Weise ein Familienzuwachs sind. Noch schneller verging dieses Jahr und schon bald feierten wir den ersten Geburtstag von Kilian mit kleinen Schaumküssen und tollen Geburtstagstorten. 

Zurück in den Job

Pflegeberuf und Familienalltag, das passt. Foto: Doreen Weiß

Damit war auch die Elternzeit vorüber und es war Zeit wieder arbeiten zu gehen. Ohne Probleme stellte ich meinen Vollzeitvertrag in einen vorübergehenden Teilzeitvertrag um und sofort war auch ganz in meiner Wohnortnähe eine neue Klientin zu versorgen. Das Verständnis sowohl von PDL als auch Personalabteilung überraschte mich immer wieder. Es war für alle selbstverständlich mir den Arbeitseinstieg mit der Koordination des Mutterseins zu vereinfachen.

Jetzt habe ich eine liebe neue Klientin. Ich habe mich schnell wieder eingefunden und freue mich wieder im Arbeitsalltag zu sein. Zwar bedarf es bei der Kinderbetreuung etwas mehr Organisation, doch mit der Unterstützung der Familie, einer tollen Tagesmutter und dem Verständnis im Team macht es wieder richtig Spaß. Der Kontakt zu Frau Dr. Bärend besteht weiterhin, doch leider ist der Arbeitsweg jetzt etwas weit geworden. Für gelegentliche Besuche zusammen mit Kilian bei ihr finde ich immer Zeit.


Vielen Dank an alle Mitwirkenden bei der GIP sowie Frau Dr. Bärend, die mir dies alles ermöglicht haben.

Doreen Weiß

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