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Work & Traveler in Hamburg

Koffer gepackt und auf nach Hamburg

Nachdem ich ein Jahr fest in einem Team als Teamleiter in der Nähe von Berlin gearbeitet hatte, wollte ich etwas Neues ausprobieren, mehr Erfahrungen sammeln, meine Sozialkompetenzen stärken und Deutschland kennenlernen. Ich entschied mich dafür, in das Work & Travel-Programm der GIP zu wechseln, denn schon Goethe sagte: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ 

Zernsdorf - Hamburg, Hamburg - Zernsdorf: GIP-Work & Traveler Pascal Wußmann ist regelmäßig unterwegs

Natürlich war mir am Anfang ein wenig flau im Magen. Mir waren meine alten Strukturen bewusst und nun musste ich mich in ein neues Team einarbeiten. Ich wollte unbedingt in ein Kinderteam, da ich beabsichtigte, bekanntes Wissen zu vertiefen. Dies stellte sich unproblematisch dar, denn die Zusammenarbeit mit der Verwaltung in Berlin ermöglichte mir das sehr rasch.

Als ich endlich Bahnticket & Bahncard hatte und in der Hauptzentrale alles inklusive Pension gebucht war, konnte es losgehen. Ab in die Bahn und mit dem ICE in 1,5 h von Berlin nach Hamburg –  ein Katzensprung.

Der Start in Hamburg - ein Kinderspiel

Für die Patienten unterwegs: Work & Traveler Pascal Wußmann

Von Hamburg-Hauptbahnhof musste ich noch ca. 20 Minuten mit der S-Bahn fahren, um mein endgültiges Ziel zu erreichen. Als ich dann zum ersten Dienst ging, wurde ich von einer sehr aufgeschlossenen Mitarbeiterin eingearbeitet, die mir viel zu dem zweijährigen Jungen erzählte, den ich nun mitversorgen würde. Am zweiten Tag wurde ich von der zuständigen Pflegedienstleitung angelernt und in die entsprechende Beatmungsmaschine eingewiesen. Da ich den Umgang mit der Maschine in der Vergangenheit bereits erlernt hatte und die Eltern mir bei Fragen sehr offen gegenüberstanden, entschloss ich mich, die nächsten Tage allein zu bewältigen, in Absprache mit der Pflegedienstleitung, die telefonisch jederzeit erreichbar war.

Die ersten Nächte vergingen mit kleinen Vorkommnissen und ich merkte schnell, dass vieles leichter wird, wenn man die Gewohnheiten des Kindes erst einmal richtig kennt. Natürlich erfasst man alles erst nach und nach.

Da ich vorab schon mit der zuständigen Work & Travel-Referentin bei der GIP vereinbart hatte, mir zwischen meinen Diensten, einen Tag frei zu gewähren, um die Stadt an Elbe und Alster näher kennenzulernen, konnte ich auch diesen Abschnitt des Programms wahrnehmen. Ich denke, dass dieses Programm für viele junge Pflegekräfte ein Schritt nach vorn ist, um in ihrer Persönlichkeit und fachlichen Kompetenz zu wachsen.

Pascal Wußmann

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