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24.05.2013

GIP unterstützt Fahrsicherheitstraining ihrer Mitarbeiter

Am Steuer an eigene Grenzen gehen

Die GIP unterstützt (auch finanziell) ein Fahrsicherheitstraining ihrer Mitarbeiter. Den Auftakt machte Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar gemeinsam mit GIP- und Pro Vita-Pflegedienstleitern aus ganz Deutschland am 6. Mai auf der ADAC-Teststrecke in Linthe/Brandenburg.

„Ich wünsche uns allen, dass wir am Ende des sechsstündigen Trainings Standard-Gefahrensituationen besser beherrschen. Jeder kann und soll seine persönlichen Grenzbereiche am Steuer ausloten“, schickte Carrasco-Thiatmar voraus. Er rief allen Teilnehmern ins Bewusstsein, dass es der Statistik zufolge täglich auf Deutschlands Straßen rund 6.500 mal „kracht“. Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn alle Fahrzeuglenker in kritischen Situationen ihr Auto beherrschen würden. 

Die 16 Vielfahrer von GIP und Pro Vita testeten auf 25 Hektar Streckengelände ausgiebig ihr fahrerisches Können. Manja Lechtenbrink, GIP-Pflegedienstleiterin aus Berlin, war darauf gespannt, wie sich ihr Auto wohl in kritischen Situationen auf nasser und glatter Fahrbahn verhalten würde. Bange Frage: „Bin ich dann noch dazu in der Lage, richtig zu reagieren?“

Andreas Trapp, Kaufmännischer Leiter der GIP, machte aus seinem großen Respekt vor diversen Grenzbereichen keinen Hehl: „Ich werde wohl das Auto auch in Situationen erleben, die ich so noch nicht kennen gelernt habe. Dazu wird das Schleudertraining ebenso gehören wie Kurvenfahrten bei hohem Tempo. Mal schauen, ob ich ein driftendes Auto noch beherrschen kann.“


Die Sorge über den Kontrollverlust teilten einige. „Wenn ich mein Auto aufs Dach legen würde, wäre ich wirklich unglücklich. Selbst ein Kratzer würde bereits schmerzen“, scherzte der GIP-Geschäftsführer vor dem Start.

Erst graue Theorie, dann harte Praxis

Bevor es auf die Piste ging, wurden die Teilnehmer fachmännisch von den Trainern eingewiesen. Das reichte von der richtigen Sitzhaltung („bitte nicht liegen“) über die korrekte Position der Hände („auf 3 und 9 Uhr“) bis hin zur idealen Blickführung („immer am Hindernis vorbei schauen – wenn Sie das Problem anstarren, wird es zu Ihrem“). Schließlich erklärten die Trainer noch die goldene Regel der Fahrsicherheit: „Wenn das Auto andere Dinge macht als Sie es erwartet haben: bremsen und vorsichtig lenken.“ Diese goldene Regel sollte sich wie ein roter Faden durch die nächsten Stunden des Fahrtrainings ziehen.

Jeder Fahrer bekam ein Funkgerät, um gleichzeitig mit allen anderen die Anweisungen des Trainers hören zu können. Dann ging es auf die sechs Kilometer lange Teststrecke. 14 Übungsmodule hielten wahrlich allerlei Überraschungen für die Teilnehmer bereit. Es begann mit dem Slalom. Bei stetig zunehmender Geschwindigkeit wurde es für die meisten ungeahnt schwierig. Bereits bei 40 km/h fielen die ersten Kegel, weil sie nicht mehr korrekt umfahren werden konnten. Im folgenden Abschnitt wurde es nass. Auch auf rutschiger Fahrbahn mussten schnelle Ausweichmanöver gemeistert werden.

Danach standen echte Bremsproben auf dem Programm. Alle Teilnehmer erlebten, wie sich das Auto bei einer Vollbremsung auf sehr unterschiedlichen Fahrbahnbelägen verhält. Geübt wurde auf trockener, nasser und glatter Straße. Der Vergleich war sehr aufschlussreich. Man war sich darin einig, dass das Gelernte in der nächsten kalten Jahreszeit jedem mehr Sicherheit geben würde.

Schleudern ist nichts für schwache Nerven

Im zweiten Teil warteten dann die härtesten Prüfungen. Zunächst ging jeder bei Kurvenfahrten an seine Grenzen am Steuer. Es galt herauszufinden, wie schnell eine enge Kurve befahren werden kann, ohne dabei von der Fahrbahn abzukommen. Den Fuß auch mal auf dem Gaspedal zu lassen, kostete einige Überwindung. Das i-Tüpfelchen folgte: Im Verlauf der Kurve musste dann auch noch gebremst werden! Doch alle überstanden auch diesen Test gut.

Abschließend ging es dann zur Schleuderplatte. Ein ausbrechendes Fahrzeug wieder zu stabilisieren und unter Kontrolle zu bekommen, war eine ganz neue Erfahrung für die meisten. Das Schleudertraining wird vielen GIP-Mitarbeitern am nachhaltigsten im Gedächtnis bleiben.

Die Angst fuhr jedoch nicht mit, denn alle Situationen begleiteten die Trainer routiniert. Fehler wurden sofort korrigiert. Jeder Teilnehmer bekam ganz individuelle Tipps zur Verbesserung seines Fahrverhaltens. Jedem absolvierten Modul folgte die kritische Auswertung. Sichtbarstes Zeichen dieses ersten erfolgreichen Fahrtrainings war der Umstand, dass alle ihre Autos unbeschadet ins Ziel brachten.

„Ich habe eine Menge gelernt und war überrascht, dass schon kleine Korrekturen des Fahrstils viel ausmachen“, berichtete Pro Vita-Pflegedienstleiterin Andrea Öttl. Markus Proft, GIP-Pflegedienstleiter aus Nordrhein-Westfalen ergänzt: „Ja, es hat unheimlich Spaß gemacht. Ich fühle mich jetzt sicherer und finde es Klasse, dass die GIP dieses Training unterstützt.“

Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar: „Ich möchte ausdrücklich alle Mitarbeiter von GIP und Pro Vita dazu ermutigen, ein solches Training einmal selbst zu absolvieren.“

Mehr Informationen zum Fahrsicherheitstraining

Die GIP und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unterstützen ein Fahrsicherheitstraining für alle Mitarbeiter der GIP und Pro Vita. Ziel ist es, Gefahrensituationen frühzeitig zu vermeiden, Straßenverhältnisse richtig einzuschätzen und in kritischen Situationen optimal zu reagieren.

Das Fahrsicherheitstraining dauert fünf Stunden und kann mit dem eigenen PKW in der Freizeit absolviert werden. Die GIP zahlt einen Zuschuss von 67 Euro. Der Eigenanteil der Mitarbeiter beträgt zwischen 22 Euro und 68 Euro. Nähere Informationen finden Sie in der GIP-Akademie unter: www.akademie.gip-intensivpflege.de/login oder auf der Internetseite des ADAC-Fahrsicherheitstrainings: www.sicherheitstraining.de

GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe

GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
GIP-Pro Vita-Fahrsicherheitstraining in Linthe. Foto: GIP
 

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