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08.02.2013

Neuregelung für Minijobber – auch bei der GIP

Seit 1. Januar 2013 sind zwei wesentliche gesetzliche Änderungen bei geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen – sogenannten Minijobs – in Kraft. Zum einen wurde die Geringfügigkeitsgrenze von 400 € auf 450 € angehoben, zum anderen gibt es für Minijobs, die ab dem 1. Januar 2013 beginnen, grundsätzlich eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Zur Erläuterung: Bisher zahlten Arbeitgeber 15 Prozent in die Rentenkasse ein und der Arbeitnehmer konnte freiwillig diesen Betrag aufstocken. Nun wird dieser freiwillige Beitrag, von derzeit 3,9 Prozent, automatisch vom Gehalt in die Rentenversicherung abgeführt. Es sei denn, der Arbeitnehmer stellt einen schriftlichen Antrag auf Versicherungsfreiheit.

Vorteile der Beitragsaufstockung

„Der Minijobber erwirbt durch die Beitragsaufstockung vollwertige Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung. Das bedeutet, dass die Beschäftigungszeit in vollem Umfang für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten (Mindestversicherungszeiten) berücksichtigt wird“, erläutert das Onlineportal minijob-zentrale.de.  

Diese Mindestversicherungszeiten sind Voraussetzung für den Anspruch auf den vollständigen Leistungsumfang der Rentenversicherung, unter anderem Leistungen für berufliche Rehabilitation, die Möglichkeit, früher in Rente gehen zu können, oder den Anspruch auf Erwerbsminderungsleistungen. Gleichzeitig wird die komplette Höhe des Arbeitsentgelts bei der Rentenberechnung berücksichtigt, das bedeutet für den Minijobber später einen erhöhten Rentenanspruch.  

Befreiung von der Versicherungspflicht

Als Alternative zur vollen Rentenversicherungspflicht können sich Minijobber von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung befreien lassen. Hierzu ist eine schriftliche Mitteilung an den Arbeitgeber nötig, dass der Minijobber die Befreiung von der Versicherungspflicht wünscht. Bei Ausübung mehrerer geringfügig entlohnter Beschäftigungen kann ein solcher Antrag auf Befreiung nur einheitlich für alle zeitgleich ausgeübten Beschäftigungen gestellt werden. Die Befreiung von der Versicherungspflicht ist für die Dauer der Beschäftigung(en) bindend und kann nicht widerrufen werden.

minijob-zentrale.de weist auf die Konsequenzen hin: „Dann entfällt der Eigenanteil des Minijobbers und nur der Arbeitgeber zahlt den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung. Hierdurch verlieren Minijobber, die nicht anderweitig der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung unterliegen, die Ansprüche auf einen Großteil der Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung.“

Mehr Informationen

Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter anderem bei: minijob-zentrale.de

Die Minijob-Zentrale bietet anlässlich der Neuregelungen zudem eine kostenlose Telefonhotline an: 0800 646 45 62.


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