Main Content

Fan der häuslichen Intensivpflege

Im Team zurück ins Leben

Sebastian testet seine neue Rollliege

Mein Name ist Britta und ich bin seit drei Jahren als Teamleiterin im Team von Klient Sebastian in Potsdam tätig. Ich arbeite seit nun fast vier Jahren in der GIP und bin echt ein Fan der häuslichen Intensivpflege. 

 

Mein Klient ist ein ganz besonderer Mensch. Er ist Bundesschiedsrichter für Volleyball und Student für IT. Er erkrankte 2008 an einem unbekannten Erreger, sodass er innerhalb von 14 Tagen durch massiv hohes Fieber und Atemprobleme ins Koma fiel. Er erhielt eine Trachealkanüle, um seine Lungen ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen und er musste sehr viele Untersuchungen und Operationen über sich ergehen lassen, bis die Ärzte ein Medikament fanden, welches sein Fieber endlich senkte. Im Februar 2009 kam er dann nach Hause. Hier übernahm die GIP seine 24-Stunden-Beatmungspflege. Es hieß, er sei im Wachkoma und Spontanatmung sei nur für circa 10-20 Minuten täglich möglich.

Heute 2012 kann ich mit Stolz behaupten, dass Sebastian seit 2010 aus dem Wachkoma erwacht ist. Er ist stets ansprechbar und kommuniziert heute über verschiedene Codes mit seinem Pflegeteam. Er kann auf Fragen mit JA oder NEIN antworten ... nicht mit Worten, aber z. B. Augenbrauen hoch = Ja, mehrfach blinzeln = nein oder er nickt mit dem Kopf oder verneint mit leichtem Kopfschütteln. Es ist so eine Freude mit Sebastian zu arbeiten, denn er ist ehrgeizig und willensstark. Er ist ein Kämpfer! Das bestätigen auch seine Angehörigen und Freunde! Wir haben es gemeinsam geschafft, ihn von der Beatmungsmaschine fast zu entwöhnen. Er ist in der Lage mehrere Tage ohne Maschine zu atmen. Spitze war jetzt im März 11 Tage am Stück. Sebastian ist auch in der Lage seit circa einem Jahr oral Speisen und schluckweise Getränke aufzunehmen. Hier macht er täglich Fortschritte. Wir sind so stolz ... mein Team (fünf Mitarbeiter inklusive ich), die Großeltern (in deren Haus Sebastian lebt und versorgt wird), seine Freunde (Studienfreund und Schiedsrichterkollegen), seine Mutter, Stiefvater und Stiefbruder (leben in Bernau).

Sebastian besitzt ein Auto, dass der Großvater fährt. Somit sind wir stets mobil und machen schöne Ausflüge. Wir besuchten schon die Schwestern und Pfleger in der Reha-Einrichtung in Brandenburg. Wir fuhren schon mehrfach einkaufen (ob Großhandel oder Discounter), sahen uns Volleyballspiele in Potsdam an und unternahmen viele Spaziergänge. Im vergangenen Jahr nahmen wir am Sommerfest der GIP teil. Abends gingen wir mit Sebastian noch zur Potsdamer Schlössernacht. 

In diesem Jahr versuchen wir einen Kurzurlaub zu organisieren, da Sebastian vor seiner Erkrankung immer gern an die Ostsee gefahren ist. Aktuell suchen wir nach möglichen Angeboten. 

Dank der intensiven Versorgung durch sein Pflegeteam sowie der sehr guten Zusammenarbeit mit den Therapeuten und Ärzten ist es uns gelungen, Sebastian einen großen Schritt "Zurück ins Leben" zu holen. 

So macht Arbeit Spaß und gibt Kraft. Bei der GIP habe ich eine große Verantwortung und muss in Eigenregie tätig sein. Mit einem tollen Team hinter mir kann ich behaupten: 

"ICH BIN DIE GIP"


Britta Müller, Teamleiterin bei der GIP

Starten auch Sie bei der GIP!

Aktuelle Stellenangebote für examinierte Pflegekräfte finden Sie in unserer Stellenbörse. Zur Stellenbörse

Das könnte Sie auch interessieren:


Marginal Content

Wir sind für Sie da

GIP-Personalteam

Tel.: 030/232 58 - 888

E-Mail schreiben

GIP-Pflegejobs finden

GIP Karriere auf Facebook

Unsere Karriere-Community mit Infos, News und Tipps rund um Beruf und Fortbildung bei der GIP. 

 

Jetzt Fan werden!

You can find this page under: http://www.gip-intensivpflege.de/en/dein-pflegejob/pflegeteam-berichte/fan-der-haeuslichen-intensivpflege/© GIP Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbH 2011