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Kinderkrankenschwester in der Intensivpflege

Als Kinderkrankenschwester in der Intensivpflege

Ich heiße Petra Deigentasch, komme aus Mannheim und bin seit über drei Jahren bei der GIP tätig. Eine Anzeige der GIP im Mannheimer Wochenblatt hat mich auf das Unternehmen aufmerksam gemacht. So bin ich hier gelandet. 

Verstehen sich - Frau Henkel und Petra Deigentasch. Foto: Pflegeteam Henkel

Nach meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester wollte ich in keine Klinik mehr, weil das Pflegepersonal keine Zeit für die Patienten hatte. Eine Zeitlang habe ich daher in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet und anschließend meine drei Kinder großgezogen.

Mein Einstieg nach 28 Jahren Pause wurde mir bei der GIP relativ leicht gemacht. Viel Unterstützung erhielt ich dabei durch meinen PDL Markus Proft, dafür bin ich ihm sehr dankbar. Nach kurzer Springertätigkeit bin ich jetzt bei einer neuen Versorgung in meiner Nähe angekommen - allerdings keine Kinderversorgung, sondern eine erwachsene Patientin. Zusammen mit meinen PDLs durfte ich im April 2012 die Aufnahme machen.

Herzliche Aufnahme

Von den Angehörigen wurden wir herzlich aufgenommen und auch Patientin Fr. Henkel war trotz ihrer schweren Erkrankung gleich sehr offen und freute sich. Ja, hier war wirklich intensivste Pflege erforderlich, die für mich als Pflegekraft teilweise viel Anstrengung bedeutet. 

Natürlich mussten wir uns erst kennenlernen und einen gemeinsamen Weg miteinander finden. Wichtig waren die Bedürfnisse der Patientin. Zudem war auch der Ehemann sehr kritisch. Nach vereinzelten Anfangsschwierigkeiten sind wir nun aber auf dem besten Weg, unsere Patientin auf dem Weg „Zurück ins Leben“ zu begleiten - soweit dies im Rahmen der Erkrankung möglich ist.

Vereinzelt gibt es kritische Momente. Sie entstehen, wenn sich Fr. Henkel selbst überfordert oder ihr Ehemann sie ein wenig „antreibt“. Die Folge sind Rückschläge verbunden mit abfallender Sättigung, Dyspnoe und weiteren Symptomen. 

Gemeinsam Lachen

Gemeinsam lachen - Frau Henkel und Aloysia. Foto: Petra Deigentasch

Trotz der schwierigen Situation mögen wir uns als Patientin und Kinderkrankenschwester sehr. Selbst der Ehemann hat die neue Situation akzeptiert und hilft und unterstützt uns, wo er kann. Wir haben viel Spaß und oft genug Grund zum Lachen, was die Bilder von mir und meiner Kollegin Aloysia illustrieren. 

Die Versorgung ist anstrengend, aber die Patientin sowie die netten Angehörigen - die Tochter wohnt mit im Haus - entschädigen für alle Mühe. Deshalb ist die häusliche Pflege nicht mit der Arbeit in der Klinik zu vergleichen. Mich erfüllt sie total, da ich den Ablauf auf die Bedürfnisse der Patientin abstimmen kann und sie so pflegen kann, wie es ihr gut tut. Wir haben viel Zeit, miteinander zu reden oder zu spielen. 

 

Seit 1. Juli bin ich wieder Teamleitung und unser Team „steht“. Darüber sind wir alle sehr froh, auch die Patientin und die Angehörigen.


Petra Deigentasch

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