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19.09.2012

Hubert Hüppe zur Trennung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in Deutschland

In einem Paralympics-Resümee bei Deutschlandradio Kultur mahnt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe (CDU), eine bessere Integration von Behinderten in Deutschland an – und das bereits in Kindergarten und Schule. 

 

Hubert Hüppe gegenüber Deutschlandradio Kultur: „Also wir haben ja in Deutschland immer noch das große Problem der Trennung. Also das heißt, bei uns werden ja schon im Kindergarten behinderte Kinder von nicht behinderten Kindern getrennt, obwohl das überhaupt keinen Sinn macht. Und dadurch kommt man ja auch in getrennte Welten. Und deswegen gibt es ja auch die Probleme, die Menschen mit Behinderung haben. Also, immer wenn ich mit Betroffenen spreche, dann sagen die mir, eines der größten Probleme, das sie hätten, wäre, das Nichtbehinderte nie gelernt haben, mit ihnen umzugehen. Andere nennen die dann auch die sogenannten Schwerstmehrfachnormalen.“ 

 

Entsprechend fordert der Behindertenbeauftragte, dass sich mehr Vereine öffnen sollten und dass es eben nicht den Versehrtensportverein oder den Deutschen Behindertensportverein geben müsse, „… sondern dass insgesamt die Vereine sich mehr für Menschen mit Behinderung öffnen, dass auch der Schulsport auch bei Regelschulen - wir wollen ja, dass auch immer mehr behinderte Schüler in Regelschule gehen, dass dort die nicht beiseite stehen müssen, sondern dass wir da auch die Bundesjugendspiele und dementsprechend öffnen, die Trainingsmethoden entwickeln, und vielleicht haben wir auch mal den Zeitpunkt, wo ein behinderter Athlet auch Sportlehrer werden kann.“

Hubert Hüppe im Interview auf Deutschlandradio Kultur

Das komplette Interview zum Nachlesen und Nachhören unter: http://www.dradio.de/dkultur/

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