Folgen der Frühgeburtlichkeit
In diesem Beitrag möchten wir uns mit dem breiten Spektrum an Komplikationen beschäftigen, die bei Frühgeborenen auftreten können und in Einzelfällen außerklinische Kinderintensivpflege notwendig machen.
Gesundheitliche Probleme bei Frühgeborenen gehen häufig auf unterentwickelte oder noch unreife Organe oder Organsysteme zurück. Je unreifer die Organe bei der Geburt noch sind, desto höher ist die Gefahr, dass es zu Komplikationen kommt. Auch die Mutter spielt bei einer möglichen Frühgeburt eine wichtige Rolle. So können beispielsweise Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder auch Infektionen während der Schwangerschaft auslösende Faktoren für eine Frühgeburt sein.
Frühgeborene, wenn Organe oder das Immunsystem noch nicht voll funktionieren
Frühgeburten wiegen in der Regel weniger als 2,5 kg. In Einzelfällen sogar lediglich 0,5 kg. Häufig kommen Frühgeborene mit unreifen Organen zur Welt und müssen nach der Geburt auf eine sogenannte Neugeborenen-Intensivstation (NICU). Dort werden sie überwacht und versorgt, bis die unreifen Organe gut und selbstständig funktionieren.
Bei Frühgeburten ist zudem das menschliche Immunsystem noch nicht voll entwickelt. Sie habe daher ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Bei späten Frühchen sind die Organsysteme bereits weit entwickelt. Probleme bei der Selbstregulierung der Körpertemperatur oder des Blutzuckerspiegels, bei der Nahrungsaufnahme oder mit zu geringem Körpergewicht können allerdings auch bei späten Frühchen einen Klinikaufenthalt nach der Geburt nötig machen.
Komplikationen bei Frühgeburt
Ein unterentwickeltes Gehirn kann bei Frühgeborenen zu Entwicklungsverzögerungen führen. Diese Verzögerungen können sowohl die geistigen als auch die motorischen Fähigkeiten betreffen. Darüber hinaus sind Defizite in der sozialen und/oder emotionalen Entwicklung der Frühgeborenen möglich.
Frühgeborene können Schwierigkeiten bei der Koordination der Atmung oder des Trinkens haben. Normales Saugen oder Schlucken fällt diesen Frühchen schwer. Ursächlich ist eine Unterentwicklung der Hirnbereiche, die für die Reflexe im Mund-Rachen-Raum verantwortlich sind. Bei einer Unterentwicklung des Gehirnbereiches, der die Atmung steuert, kann es zu einer unregelmäßigen Atmung des Frühgeborenen mit Atempausen oder längeren Atemaussetzern (Frühgeborenenapnoe) kommen.
Unreife Frühgeborene leiden häufiger an einem persistierenden Ductus arteriosus (PDA). Beim Ductus arteriosus handelt es sich um ein fetales Blutgefäß, das die Aorta und die Pulmonalarterie miteinander verbindet und als Shunt bzw. Kurzschlussverbindung den für den Fetus noch unökonomischen Lungenkreislauf umgeht. Während sich bei normalgeborenen Säuglingen nach Einsetzen der Atmung der Ductus arteriosus spontan verschließt, muss bei Frühgeburten genau überwacht werden, ob dieser Verschluss erfolgt. In Einzelfällen erfolgt eine medikamentöse Unterstützung, selten ist eine Operation zu Schließung notwendig.
Eine zu späte Diagnose eines PDA kann allerdings dazu führen, dass der persistierende Ductus arteriosus nicht mehr verschlossen werden kann. Es bleibt eine medikamentöse Behandlung, um die Beschwerden zu lindern.
Wenn sich die Lunge eines Frühgeborenen vor der Geburt nicht vollständig entwickeln konnte, haben diese ein erhöhtes Risiko für Atembeschwerden sowie das sogenannte Atemnotsyndrom (RDS). Die vollständige Entwicklung der Lunge erfolgt erst im letzten Drittel der Schwangerschaft. Erst in diesem Zeitraum werden die sogenannten Alveolen ausgebildet. Das sind kleine Luftbläschen, die den Sauerstoff aus der Luft und das Kohlendioxid aus dem Blut filtern. Zudem benötigt das Lungengewebe ein Fettgewebe, damit die Lungenbläschen nicht nach jeder Atmung kollabieren. Diese Fettgewebe heißt Surfactant und wird erst ab der 32. Woche der Schwangerschaft gebildet. Es reduziert die Oberflächenspannung der Alveolen.
Je früher die Geburt, desto weniger Surfactant konnte sich entwickeln und desto höher ist daher das Risiko eines Atemnotsyndroms (RDS). Betroffene Frühgeborene benötigen teilweise ein Beatmungsgerät, um die Atembeschwerden auszugleichen. Bislang existiert keine medizinische Therapie, um die Lungenreifung zu beschleunigen. Nährstoffreiche Nahrung kann die notwendige Ausreifung der Lunge allerdings unterstützen. Zusätzlich gibt es verschiedene Wege, um die Ausbildung des wichtigen Surfactant zu fördern.
Mütter mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt erhalten kurz vor der Entbindung Medikamente mit Kortikosteroid. Diese Therapie fördert die Bildung von Surfactant im Fötus. Nach der Geburt erhalten manche Neugeborene Surfactant per Injektion direkt in die Luftröhre.
Bei sehr unreifen Säuglingen kann eine bronchopulmonale Dysplasie, kurz BPD, auftreten. Dabei handelt es sich um eine chronische Lungenkrankheit, die sich häufig bei Frühgeborenen entwickelt, die zuvor am Atemnotsyndrom litten und über ein Beatmungsgerät beatmet werden mussten. Sie macht sich unter anderem durch interkostale Einziehungen (Einziehung der Haut zwischen den Rippen), exspiratorisches Stöhnen und Nasenflügeln (heftige Nasenflügelbewegung im Atmungsrhythmus) bemerkbar. In den Lungen der betroffenen Frühgeborenen entwickelt sich Narbengewebe, wodurch eine weitere Beatmung nötig wird. Die Therapie dieser chronischen Lungenerkrankung beinhaltet unter anderem Nahrungsergänzungsmittel, Diuretika sowie wenn nötig Kortikosteroide.
Das Bradykardie-Apnoe-Syndrom bzw. die Apnoe-Bradykardie-Hypoxämie-Symptomatik (ABHS) tritt vor allem bei Frühgeborenen auf. Auf eine Apnoe von mindestens vier Sekunden folgt eine Hypoxämie, d. h. ein Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut auf unter 80 Prozent, sowie eine sich daraus entwickelnde Bradykardie, d. h. ein Abfall der Herzfrequenz auf unter 80 Schläge pro Minute. Als Therapie kommen eine Hochlagerung des Oberkörpers, eine kontrollierte Sauerstoffgabe über nasale Atemhilfen sowie die Gabe von Coffeincitrat zum Einsatz.
Frühgeborene haben ein hohes Risiko, am Respiratory Syncytial Virus (RSV) schwer zu erkranken. Um eine Erkrankung zu verhindern, können Frühgeborene mittlerweile eine spezielle RSV-Impfung erhalten. Zudem können auch Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft einen RSV-Impfstoff bekommen, der auch das Neugeborene in den ersten Monaten nach der Geburt schützt.
Eine unreife Leber oder ein unreifer Verdauungstrakt können bei Frühgeborenen ebenfalls Erkrankungen hervorrufen. Zu den häufigsten Problemen gehört ein Reflux, da der Schluck- und Saugreflex bei manchen Frühgeborenen noch nicht voll ausgereift ist. Beim Reflux fließt der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre. Während in den ersten Lebensmonaten noch viele Säuglinge von einem Reflux betroffen sind, nimmt deren Anteil zum ersten Geburtstag hin ab. Ein Teil der Säuglinge entwickelt allerdings eine gastroösophageale Refluxkrankheit, die die Speiseröhre schädigen kann.
Frühgeborene haben zudem häufig Probleme mit dem Stuhlgang, da deren Verdauungstrakt nur sehr langsam arbeitet. Die langsame Bewegung des Verdauungstraktes behindert gleichzeitig die normale Verdauung von zugeführter Nahrung. Bei sehr unreifen Frühgeborenen kann sich eine nekrotisierende Enterokolitis (NEC) entwickeln. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Gastrointestinaltraktes, die die Darmschleimhaut schädigen kann.
Frühgeborene sind zudem häufiger von einer Hyperbilirubinämie betroffen. Bei dieser Erkrankung schafft es die Leber der Neugeborenen nicht oder nur sehr langsam, den aus dem Zerfall der roten Blutkörperchen entstehenden, gelben Gallenfarbstoff (Bilirubin) zu filtern. Symptome sind eine Gelbfärbung der Haut sowie des weißen Teils der Augen. Selten kommt es dabei zur Entwicklung eines Kernikterus bzw. einer Bilirubin-Enzephalopathie, einer schweren Schädigung des zentralen Nervensystems durch Ablagerungen von Bilirubin.
Bei sehr unreifen Frühgeborenen kann die Nierenfunktion nach der Geburt begrenzt sein. Die unterentwickelten Nieren bewirken Schwierigkeiten bei der Regulation des Salz- und Elektrolytgehaltes im Wasserhaushalt. Die Folge von Nierenstörungen können Wachstumsstörungen sowie eine metabolische Azidose (Übersäuerung des Blutes) sein. Im Entwicklungsverlauf der Frühgeborenen verbessert sich in der Regel die Nierenfunktion.
Frühgeborene können aufgrund von Problemen beim Stillen eine Hypoglykämie (niedriger Blutzucker) entwickeln. Um diesen Zustand zu vermeiden, benötigen sie viele kleine Mahlzeiten oder die intravenöse Zufuhr von Lösungen mit Glukose. Bei Infektionen oder einer Überversorgung mit Glukose über eine Infusion kann sich bei Frühgeborenen auch eine Hyperglykämie (hoher Blutzuckerspiegel) ausbilden. Diese lässt sich durch die Gabe von Insulin allerdings gut kontrollieren.
Vor allem bei sehr früh geborenen Babys kann sich eine metabolische Knochenerkrankung herausbilden, die durch einen verringerten Mineralstoffgehalt im Knochen gekennzeichnet ist. Der Grund dafür sind zu geringe Mineralstoffreserven des Frühgeborenen. Ein Großteil der für die Knochenentwicklung wichtigen Reserven an Kalzium und Phosphor wird zwischen der 25. und 40. Woche der Schwangerschaft angelegt.
Bei manchen Frühgeborenen entwickelt sich eine Schilddrüsenunterfunktion, so dass die Schilddrüse zu wenig Hormone (Hypothyreose) produziert. Ohne Behandlung kann die Unterfunktion unter anderem zu Gelbsucht, niedrigem Muskeltonus, Bauchschwellungen, Anämie oder niedriger Herzfrequenz führen. Betroffene Neugeborene erhalten daher eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen.
Unreife Frühgeborene haben häufig ein unterentwickeltes Immunsystem, da sie zu wenig Antikörper im Blut besitzen. Ihnen fehlen die schützenden Antikörper der Mutter, die erst in der Spätphase der Schwangerschaft die Plazenta durchqueren. Sie sind daher anfällig für Infektionen des Blutes (Sepsis) oder des Gehirns (Meningitis). Das Risiko für Infektionen steigt, wenn Frühgeborene nach der Geburt über invasive Geräte z. B. Atemschläuche (endotracheale Intubation) behandelt werden müssen.
Schwierigkeiten bei der Regulierung der Körpertemperatur können entstehen, wenn das Gehirn der Frühgeborenen noch nicht ausreichend ausgereift ist. Da Frühgeborene eine große Hautoberfläche im Verhältnis zu ihrem geringen Körpergewicht haben, verlieren sie schnell an Körperwärme. Gerade in einer kühleren Umgebung entstehen so Probleme beim Aufrechterhalten der normalen Körpertemperatur. Das Abfallen der Körpertemperatur wird als Hypothermie bezeichnet. Betroffene Babys nehmen nur langsam an Gewicht zu und müssen auch mit anderen Komplikationen kämpfen. Häufig werden sie nach der Geburt auf einer Neugeborenen-Intensivstation in einem Inkubator versorgt.
Wie lassen sich Komplikationen bei Frühgeburt behandeln?
Unterentwickelte Organe und damit verbundene körperliche Störungen erfordern in verschiedenen Fällen eine Behandlung der Frühgeborenen. Das Spektrum der Behandlungen reicht von Beatmungsunterstützung, über Bluttransfusionen und Medikamentengabe bis hin zu Operationen. In manchen Fällen werden Frühgeborene oder sehr vorzeitig Frühgeborene auf einer Neugeborenen-Intensivstation behandelt. Bei einer nicht voll entwickelten Atmung beispielsweise benötigen sie Unterstützung durch ein Beatmungsgerät. Medikamente wie Koffein können bei diesen Frühchen die Atmung fördern.
Bei Problemen mit der Nahrungsaufnahme oder -verdauung werden Frühgeborene häufig intravenös ernährt. Spezielle Nährstofflösungen oder Säuglingsnahrung helfen dabei, dass oft sehr geringe Geburtsgewicht zu erhöhen. Um die Körperwärme stabil zu halten, werden Frühgeborene in einem Inkubator versorgt. Auch nach der Entlassung aus der Klinik werden Frühgeborene regelmäßig auf mögliche Entwicklungsstörungen hin untersucht. Zeigen sich Defizite, werden bedarfsgerecht Therapien eingeleitet.
- ohne Unterstützung über den Mund ausreichend Säuglingsnahrung und/oder Muttermilch zu sich nehmen,
- ohne Unterstützung selbstständig und ohne Atemaussetzer atmen können,
- ihre normale Körpertemperatur erhalten können,
- laufend an Gewicht zunehmen und
- über eine normale Herzfrequenz verfügen.
Prognose bei Frühgeburt
Auch wenn sich die Entwicklungschancen für Frühgeborene stark verbessert haben, gibt es weiterhin typische, häufig auftretende Probleme bei diesen Kindern. Dazu gehören:
- Zerebralparese
- Aufmerksamkeitsdefizit (ADHS)
- Entwicklungsverzögerungen und Lernbehinderungen
Das Geburtsgewicht, der Reifegrad sowie Komplikationen nach der Geburt spielen für die Prognose der Entwicklung von Frühgeborenen eine wichtige Rolle.
Auch das Geschlecht hat einen Einfluss. So haben Mädchen bei einem gleichen Grad der Frühreife eine bessere Prognose als Jungen.
Frühgeburtlichkeit und außerklinische Kinderintensivpflege
In Einzelfällen benötigen Frühgeborene nach Entlassung aus der Klinik aufgrund von Erkrankungen oder Komplikationen infolge der Frühgeburt außerklinische Kinderintensivpflege. In diesen Fällen können wir als spezialisierter Kinderintensivpflegedienst mit langjähriger Erfahrung bundesweit die individuelle Versorgung von Frühgeborenen im häuslichen, familiären Umfeld übernehmen. Sprechen Sie uns gern an!
Wir von der GIP Intensivpflege sind bundesweit für Sie da.
Unsere Pflegeexperten beraten Sie gern rund um das Thema häusliche Kinderintensivpflege und unterstützen Sie in allen organisatorischen Fragen.
Quellenverzeichnis: Folgen der Frühgeburtlichkeit
Quellen zuletzt abgerufen am 26.02.2025
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- www.msdmanuals.com/de/profi/pädiatrie/atemwegsprobleme-bei-neugeborenen/
- www.msdmanuals.com/de/profi/pädiatrie/atemwegsprobleme-bei-neugeborenen/bronchopulmonale-dysplasie-bpd
- www.msdmanuals.com/de/profi/pädiatrie/gastrointestinale-erkrankungen-bei-bei-säuglingen-und-kindern/
- www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/
- www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/lungen-und-atembeschwerden-bei-neugeborenen/
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- www.msdmanuals.com/de/profi/endokrine-und-metabolische-krankheiten/
- www.msdmanuals.com/de/profi/pädiatrie/probleme-der-perinatalperiode/hypothermie-bei-neugeborenen
- https://flexikon.doccheck.com/de/Apnoe-Bradykardie-Hypoxämie-Symptomatik
- https://flexikon.doccheck.com/de/Atemnotsyndrom_des_Frühgeborenen
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- www.uk-essen.de/fileadmin/Kinderklinik/Downloads/Fruehgeborene_in_den_ersten_Lebenswochen.pdf (PDF-Download)
- www.medicoverhospitals.in/de/articles/premature-baby-care-at-home
- www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/das-erste-jahr/fruehgeborene/unreif-geboren-welche-gesundheitlichen-risiken-bestehen/
- www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/weitere-lungenerkrankungen/bronchopulmonale-dysplasie-bpd
- www.medizin.uni-tuebingen.de/de/rsv-impfung
- www.dhzc.charite.de/ratgeber/persistierender-ductus-arteriosus-pda/
- https://europeanlung.org/de/information-hub/lung-conditions/fruehgeburt-und-die-lunge/
- https://register.awmf.org/assets/guidelines/024-021l_S2k_Surfactanttherapie_2017-04_01-abgelaufen.pdf (PDF-Download)
- https://viamedici.thieme.de/lernmodul/8675905/4958921/surfactant-mangel-syndrom
- www.pschyrembel.de/Nasenflügeln/K0EWQ
- www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/rsv/
- www.klinikum.uni-heidelberg.de/erkrankungen/nekrotisierende-enterokolitis-200142
- www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/schilddruesenerkrankungen/schilddruesenunterfunktion/