Aktivierende Pflege: Beispiel aus der Pflegepraxis

Wunder brauchen manchmal etwas länger

Johannes Hofmann ist nach einem Multiinfarkt körperlich stark eingeschränkt. Seine Familie und Pflegekräfte geben ihm Kraft. Gemeinsam vollbringen sie kleine Wunder.

Mein Name ist Johannes. Ich bin 57 Jahre alt und aufgrund eines Multiinfarkts seit über vier Jahren schwerstbehindert. Obwohl ich nach dem Infarkt geistig gesehen bei vollem Bewusstsein war, konnte ich meine Arme und Beine nicht bewegen, den Mund nicht öffnen und kaum kommunizieren, nicht einmal über die Augen. Die meiste Zeit schlief ich einfach nur.

Heim ist nicht daheim

Nach einer gescheiterten Reha war ich ein Jahr lang in einem Heim untergebracht.  Im Mai 2009 kam ich schließlich mit Hilfe des GIP-Teams wieder nach Hause – in mein eigenes Haus.

Hier konnte ich in den letzten zwei Jahren, im Kreise meiner Familie und Dank der intensiven Pflege meines GIP-Teams meinen Gesundheitszustand schrittweise verbessern.

Nicht zu vergessen: die intensiven Therapien durch engagierte Therapeuten.

Höhen und Tiefen gehören dazu

Ich möchte anderen Familien Mut machen, sich dem Schicksal zu stellen. Nicht nur Erfolge, sondern auch Tiefpunkte müssen gemeistert werden. Ich freue mich heute über viele Dinge: z.B. darüber, dass ich mit meiner Frau und den GIP-Schwestern Heike, Barbara, Steffi, Simone und Jessica sowie Pfleger Christian bei schönem Wetter auf der Terrasse sitzen kann. Auch begeistert mich jeder gesundheitliche Fortschritt und in der letzten Zeit habe ich viele Fortschritte gemacht. (Vgl. auch Beitrag zum SOLEO GIP-Award)

 

Kraft und Fortschritt

Mittlerweile schaffe ich es schon, eine vollständige Mittags- und Abendmahlzeit zu essen. Ich genieße  das Kaffeetrinken und freue mich über Besuch. Teilweise habe ich im Sommer schon im Gartenstuhl gesessen. Dabei übte ich den Transfer über den Stand. Meine Stimme konnte ich auch schon hören und die Namen meiner Kinder Simone und Torsten nennen, welche mich immer tatkräftig unterstützen. Das Sprechen wieder zu lernen ist sehr anstrengend. Aber alle motivieren mich und das gibt mir Kraft.

 

Aktivierende Pflege: Eine Pflegepraxis die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit fördert

Meine bisherigen Erfolge konnte ich nur durch hartes Training und die aktivierende Pflege erreichen, wofür ich mich im Namen meiner Familie herzlich bei meinem GIP-Team bedanken möchte. Ich freue mich schon auf die Ausflüge zu meinem Elternhaus, zu meiner Schwester und zu meinem 40jährigen Klassentreffen. Ohne die Hilfe der GIP wäre dies nicht möglich. 

Johannes 

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Definition: Aktivierende Pflege

Aktivierende Pflege ist ein Pflegestil, der die (noch) vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen eines Pflegebedürftigen bei der Durchführung einzelner Pflegemaßnahmen miteinbezieht.

Dem Betroffenen wird Hilfe zur Selbsthilfe geboten und damit verhindert, dass Fähigkeiten wegen fehlender körperlicher und geistiger Übung weiter abnehmen. Der Patient soll im Alltag mit Unterstützung der ihn betreuenden Pflegekräfte so viel wie möglich selbst erledigen, wie z.B. teilweise selbstständige Körperpflege, eigenständige Nahrungsaufnahme oder allgemeines Bewegen im häuslichen Umfeld.

Im Idealfall können durch aktivierende Pflege sogar verloren gegangene Fähigkeiten geübt und wiedererlangt werden.

Von Anfang an gut versorgt

Um für jeden unserer Patienten die bestmögliche Intensivpflege zu finden, beraten wir Sie von Anfang an ganz individuell.

Die Behandlungspflege vor Ort übernehmen examinierte und qualifizierte Pflegekräfte.

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