Erlebnisbericht vom EuroSpeedway Lausitzring

GIP-Patient erlebt die DTM am Lausitzring hautnah

Einmal im Jahr besucht Dirk aus Dresden die Deutsche Touren Meisterschaft am Lausitzring in Klettwitz.

Die Vorfreude war riesig

Bereits zum vierten Mal bin ich mit der Familie, Freunden und meinen GIP-Pflegekräften zum Autorennen an den EuroSpeedway Lausitzring gefahren.

Wir wohnten am Senftenberger See in einer barrierefreien Unterkunft. Ich habe mich schon das ganze Jahr auf das letzte Maiwochenende gefreut.

Bereits am Freitag konnten wir uns beim Mittagessen das freie Training der Zweiräder anschauen bevor es nachmittags richtig laut wurde -  mit den Rennautos der DTM.

Mich reizt der Sound

Es ist das zweite und preisgünstigste Rennsportwochenende der Saison und meine Mutter hatte schon vor einem halben Jahr Karten gekauft, damit wir gute Plätze haben und die Strecke ohne Hindernisse sehen können. Es ist eine besondere Stimmung dort, die ich nicht in Worte fassen kann. Mich reizt besonders der Sound der Motoren. Leider sind nicht alle Rennstrecken barrierefrei und es gibt nur einen Aufzug zu den Tribünen. Somit dauert für mich alles etwas länger.

 

Ein toller Tag mit vielen Highlights

Auch wenn es auf unseren Tribünenplätzen ziemlich windig war, haben wir begeistert die Qualifikation und Rennen der DTM mit verfolgt sowie den Porsche Carrera Cup und ein Motorradrennen gesehen. Durch das neue Format gab es mehr Rennen und mehr Highlights.

Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten abends auch noch grillen. Es ist schön und abwechslungsreich etwas mit der Familie und Freunden zu unternehmen. Wir hatten viel Spaß. Mir ist es wichtig, dass ich mich sicher fühle durch die Anwesenheit der Leute, die mich umgeben und die ich mag.

 

Mein größter Wunsch: Einen Fahrer treffen

Ein Highlight für mich war der Besuch im Fahrerlager. Wir waren den Autos ganz nah. Leider traf ich keinen  Fahrer. Das hätte ich mir sehr gewünscht. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr. Dann möchte ich wieder kommen, auch wenn meine Begleiter manchmal ein wenig improvisieren müssen, zum Beispiel in der Unterkunft wenn nicht viel Platz ist und meine Pflegekräfte Martin und Stefanie eingeschränkter sind als zu Hause. 

 

Improvisation gehört dazu

Aber Steffi und Martin gehen immer mit einem positiven Gefühl und Optimismus an die Dinge ran. Das ist gut, auch wenn nicht immer alles so klappt wie geplant. Wie zum Beispiel am Montag, als es den ganzen Tag geregnet hat. Da waren wir essen, Minigolf spielen und haben die restliche Zeit mit „Mensch ärgere Dich nicht“ verbracht. Wir haben viel gelacht. 

Ich möchte mich für die ereignisreichen Tage herzlich bei meiner Familie, meinen Freunden und meinem GIP-Team bedanken und freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Urlaub und viele weitere Erlebnisse, wie die DTM.

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