GIP-Geschäftsführer spricht Klartext zum Corona-Krisenmanagement

3. Videobotschaft Marcus Carrasco-Thiatmar zur Corona-Krise

Danke an alle Pflegekräfte und Helfer! Danke für gar nichts, Herr Bundesgesundheitsminister...

Marcus Carrasco-Thiatmar, Geschäftsführer der GIP Intensivpflege wendet sich auch in dieser Woche per Videobotschaft an alle Mitarbeiter*innen zur aktuellen Lage der außerklinischen Intensivpflege und des eigenen Unternehmens in der Corona-Krise. Neben erfreulichen Nachrichten und Dankesworten findet er auch klare Worte der Kritik für das, was gar nicht läuft.

Corona: Eine Zeit in der echte Solidarität gefragt ist

GIP-Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar freut sich, dass die Patientenversorgungen der GIP aktuell weiterhin sichergestellt werden können und den Mitarbeitern, die notwendigen Schutzmittel, wenn auch rationiert, zur Verfügung gestellt werden können. Da vor allem Schutzmasken derzeit sehr knapp seien, bittet er besonders sparsam im Umgang mit diesen zu sein und eventuelle Vorräte aufzubrauchen, bevor nachbestellt wird. Hier sei echte Solidarität, auch seitens der Patienten, gefragt.

 

An der Beschaffung weiterer präventiver Hilfsmittel, wie speziellen Corona-Schutzmitteln, arbeiten wir kontinuierlich.  Carrasco-Thiatmars Dank gelte an dieser Stelle vor allem unserer Leitung Qualitätsmanagement Andrea Öttl, die unermüdlich mit Hilfsmittelanbietern, Gesundheitsämtern und Behörden in Verbindung steht, um für Nachschub zu sorgen. Danke!

 

Klare Kritik am Bundesgesundheitsministerium und etwaigen Profitmachern in der Krise

 

Klare Kritik übt GIP-Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar am Focus der Politik in der Krise. Nicht nur die Klinken müssten unterstützt werden. Man dürfe auch die ambulante Pflege und hier insbesondere die außerklinische Intensivpflege bei der Ausstattung mit Hilfsmitteln und Schutzkleidung nicht vergessen, in der tausende von intensivpflegebedürftigen Menschen betreut würden.

Hier gäbe es seitens der Politik in der Krise keine Hilfe. Der Sektor werde schlicht weg, ignoriert - im Stich gelassen. Insoweit bedankt sich GIP-Geschäftsführer Carrasco-Thiatmar zynisch: "Danke für gar nichts Herr Bundesgesundheitsminister! Wir kennen es ja nicht anders von ihrem Ministerium."

 

Und auch diejenigen, die aus der extremen Situation im Moment Geld machen wollen, etwa durch den Verkauf von Hilfsmitteln zu horenden Preisen, mahnt er, in dieses Zeiten solidarisch zu sein. Dies gelte auch für Pflegekräfte, die in solchen Tagen extreme Forderungen stellen.  Sicher sei, dass die Pflege zu schlecht bezahlt sei und der Staat hier die  Kostenträger zwingen müsse, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um die Pflegekräfte besser zu vergüten. Aber jetzt sei nicht die Zeit für solche Forderungen, sondern eine Zeit, in der es uns allen um Solidarität und nicht um eigene fiskalische Interessen gehen sollte.

 

Bei einem ist GIP-Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar sich sicher:

Die GIP, lässt niemandem im Stich. Wir bleiben vor Ort. Wir halten zusammen. Gemeinsam schaffen wir das!

 

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