Neufassung der Corona-Impfverordnung März 2021

Wichtige Änderungen in der aktuellen Corona-Impfverordnung

Ein Überblick für die Pflege und Intensivpflege

Es liegt eine Neufassung der Corona-Impfverordnung (Corona-ImpfV) vor. Sie gilt seit dem 8. März 2021, wurde aber durch den zwischenzeitlichen Stopp der Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ausgebremst. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über die für die Pflege und Intensivpflege wichtigen Änderungen.

Einzelne Regionen haben nunmehr die Möglichkeit, von der festgelegten Reihenfolge für Impfungen abzuweichen, wenn sich das Corona-Virus besonders schnell ausbreitet. Die Impfverordnung nennt hier Grenzgebiete und Hochinzidenzgebiete. Ebenso kann von der Impfreihenfolge abgewichen werden, wenn Impfungen so effizienter organisiert werden können oder Impfstoffe zeitnah verwendet werden müssen.

 

Änderungen bei der Impf-Priorisierung

Es gibt Änderungen in der Prioritätenliste. Einerseits kommen neue Personengruppen hinzu, andererseits wurden einzelne Personengruppen in eine höhere Prioritätsstufe eingeordnet. Neben Pflegediensten haben jetzt auch andere ambulante Dienste, teilstationäre Einrichtungen sowie ambulant betreute Wohngruppen bei Schutzimpfungen höchste Priorität.

 

Ebenfalls höchste Priorität haben nun Mitarbeitende in der Spezialpflege, z. B. der Stoma- oder Wundversorgung und Beschäftigte im Rahmen der persönlichen Assistenz oder Einzelfallhilfe sowie Pflege- und Betreuungskräfte, die im Rahmen des persönliche n Budgets direkt bei Pflegebedürftigen angestellt sind.

Unter den Begriff "ambulanter Dienste" fallen jetzt auch pflegende Angehörige. Sie haben nunmehr ebenfalls einen Impfanspruch mit höchster Priorität. Wer z. B. in Grund- und Förderschulen oder Kindertagesbetreuungseinrichtungen arbeitet, rückt nach der neuen Impfverordnung in Prioritätsstufe 2 auf.

 

Die Gruppe mit hoher Priorität wurde um weitere Vorerkrankungen erweitert. Aufgenommen sind nun auch Personen mit Muskeldystrophien und vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen. Pflegebedürftige Personen, die nicht in einer Einrichtung gepflegt werden, dürfen nunmehr bis zu zwei Kontaktpersonen bestimmen, die sich ebenfalls einer Corona-Schutzimpfung unterziehen können.

 

Beschleunigung des Impftempos

Der Abstand zwischen der Erst- und der Zweitimpfung soll so weit wie möglich ausgedehnt werden. Impfungen sollen zukünftig auch in Arztpraxen und von Betriebsärzten durchgeführt werden können. Die genaue Organisation erfolgt durch die Länder. Sowohl gesetzliche, als auch private Krankenversicherungen können ihre Versichertendaten dazu nutzen, um Personen mit Anspruch auf eine priorisierte Impfung herauszufiltern und diese entsprechend zu informieren.

 

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Von zwölf Millionen Corona-Impfdosen liegt in Deutschland jede dritte auf Lager

Überall wird in Sachen Corona-Impfung gerudert, wenngleich oftmals die Steuerleute fehlen. Außer Bundesgesundheitsminister Jens Spahn – der rudert lieber zurück, indem er davor warnt, unrealistische Erwartungen an die Impfzahlen im April 2021 zu schüren.

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