Tag der Epilepsie 2018

"Epilepsie – und jetzt?"

so lautet das diesjährige Motto zum Tag der Epilepsie

Jährlich am 5. Oktober findet in Deutschland der Tag der Epilepsie statt. Der Aktionstag wurde 1996 auf Initiative der Deutschen Epilepsievereinigung ins Leben gerufen und möchte auf die besonderen Anliegen von Menschen mit Epilepsien aufmerksam machen. In diesem Jahr stehen alle Veranstaltungen im Rahmen des Aktionstages der Epilepsie-Selbsthilfe unter dem Motto "Epilepsie – und jetzt?"

Epilepsie – was genau ist das überhaupt?

Epilepsie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems bzw. eine oft nur kurzzeitig andauernde Funktionsstörung des Gehirns, bei denen sich Nervenzellen in extremer Form elektrisch entladen. Diese Entladung äußert sich in der Regel in einem epileptischen Anfall, also durch Muskelzuckungen oder Krampfanfälle. Manche Betroffene schlucken oder schmatzen aber auch nur, andere haben seltsame, nicht erklärbare Geruchswahrnehmungen oder scheinen einen Moment lang wie weggetreten. Epilepsie hat verschiedene Formen, die sich in den Symptomen unterscheiden.

 

Die Ursache von Epilepsien ist auch heute trotz moderner Untersuchungsmöglichkeiten oft unklar, wobei man aber weiß, dass verschiedene Faktoren entscheidend zum Auftreten beitragen können. Einerseits wird von einer vererbten Bereitschaft (idiopathische Epilepsie) ausgegangen, andererseits von einer angeborenen oder erlittenen Hirnschädigung (symptomatische Epilepsie) als Auslöser, wobei Hirnschädigungen als Ursachen für Epilepsien bei weitem überwiegen.

Bundesweite Veranstaltungen zum Thema Epilepsie

 

Am Tag der Epilepsie beteiligen sich sowohl die Landesverbände der Epilepsie-Selbsthilfe als auch die regionalen Epilepsie-Selbsthilfegruppen mit verschiedenen Informationsveranstaltungen und Diskussionsforen zum Thema. Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie u.a. auf der Webseite der Deutschen Epilepsievereinigung.

 

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Epilepsie und ambulante Intensivpflege

 

Tatsächlich spielt das Thema Epilepsie auch in der außerklinischen Intensivpflege eine Rolle. Viele unserer, vor allem jüngeren Patienten, leiden unter schwer einstellbaren Formen. Die Folge sind Krampfanfälle, die eine dauerhafte Überwachungspflicht mit sich ziehen. Sie sind examinierte Pflegekraft (m/w/d) und möchten einen unserer kleinen Patienten im Alltag mit Epilepsie unterstützen? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere aktuellen Stellenangebote.

 

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