Weltgesundheitstag 2018

Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung steht im Mittelpunkt

Jahr für Jahr wird auf der ganzen Welt am 7. April der Weltgesundheitstag begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert damit an den Tag ihrer Gründung im Jahr 1948.

Warum Weltgesundheitstag?

Die WHO koordiniert die Arbeit der Vereinten Nationen im internationalen öffentlichen Gesundheitswesen und hat ihren Sitz in Genf. Der Weltgesundheitstag wird seit dem Jahr 1950 begangen.

Die WHO legt dafür jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz fest. Ziel dabei ist es, vorrangige Gesundheitsprobleme ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.

Mit dem diesjährigen Weltgesundheitstag zum Thema „Universal Health Coverage“ (UHC) macht die WHO auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam. Ihr Appell: Allen Menschen sollte es ermöglicht werden, eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu erhalten, wo und wann immer sie diese brauchen, ohne dabei in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen. Niemand sollte gezwungen sein, sich zwischen guter Gesundheit und anderen Lebensbedürfnissen entscheiden zu müssen.

 

Noch zu viele Menschen ohne Gesundheitsversorgung

Die Botschaft: Eine allgemeine Gesundheitsversorgung ist möglich. Alle Länder sollen dieses Ziel auf unterschiedliche Weise angehen: Es gibt keine Einheitsgröße für alle. Aber jedes Land kann etwas tun, um die allgemeine Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Als größtes Manko sieht die WHO derzeit, dass zu viele Menschen keinen Zugang zu einer Krankenversicherung haben. Das Ziel: Bis 2023 müssen noch eine Milliarde Menschen mehr auf der Welt eine umfassende medizinische Versorgung erlangen. Der Weltgesundheitstag soll dieses Ziel wieder in den Fokus bringen.

Die aktuelle Situation: Mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung ist derzeit nicht in der Lage, grundlegende Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen. Jedes Jahr sterben in den ärmsten Ländern der Welt beispielsweise annähernd sieben Millionen Kleinkinder an vermeidbaren Krankheiten. Viele Tausend Frauen sterben bei Schwangerschaft und Geburt, weil es für sie keine ausreichende medizinische Betreuung gibt.

 

Armut aufgrund von Krankheit

Fast 100 Millionen Menschen werden im Krankheitsfall in extreme Armut getrieben, weil sie aus eigener Tasche Ärzte und Medikamente bezahlen müssen. Über 800 Millionen Menschen (fast zwölf Prozent der Weltbevölkerung) geben mindestens zehn Prozent ihres Haushaltsbudgets für Gesundheitskosten für sich, ein krankes Kind oder ein anderes Familienmitglied aus. Sie verursachen sogenannte "katastrophale Ausgaben" - ein globales Problem.

Diese bedeute jedoch nicht, alle erdenklichen gesundheitsbezogenen Interventionen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Vielmehr geht es darum, Maßnahmen gegen wichtige Erkrankungen vorzuhalten und dabei eine ausreichende Qualität sicherzustellen. In den Blick genommen werden sollen neben der individuellen vor allem die bevölkerungsbezogene Gesundheit – z. B. im Rahmen umfassender Public Health-Maßnahmen.

Bei der allgemeinen Gesundheitsversorgung geht es nicht nur um die medizinische Behandlung von Einzelpersonen, sondern auch um Dienstleistungen für ganze Bevölkerungsgruppen wie Kampagnen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Dazu gehört beispielsweise die Zugabe von Fluorid zum Trinkwasser oder die Bekämpfung von Mücken, die Krankheiten übertragen können.

Weitere Infos

Der Weltgesundheitstag wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1954 aufgegriffen. Seit dieser Zeit wird er jedes Jahr im Auftrag des jeweils für Gesundheit zuständigen Ressorts von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. fachlich vorbereitet und organisiert.

Zufriedenheit bei Versicherten

Wer hierzulande krank wird, hat es in der Regel nicht schwer, medizinische Hilfe zu finden. Die entstehenden Kosten werden meist von der Krankenversicherung übernommen.

Eine aktuelle Umfrage unter gesetzlich Versicherten ergab: 85 Prozent der Menschen sind sehr zufrieden  bzw. zufrieden mit der medizinischen Versorgung in Deutschland.

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